Furtwängler & Hammer Orgel

                   

Koppeln, Nebenzüge, Sonstiges

Koppeln: III-II, II-I, III-I, Sub II-I,

Melodiekoppel Super-I
I/II/III-Pedal, Sub Ped.
Nebenzüge: Pianissimo, Piano, Mezzoforte, Forte,

Fortissimo, Tutti,
Pedal Piano, Pedal mezzoforte
Crescendo, HR- zu Komb.
Rohrwerksabsteller, Registerprologement

  

 


kurzer Überblick über die Geschichte der romantischen Furtwängler & Hammer Orgel


(entnommen aus S. Metzger-Frey, die Orgel an St. Nicolai)


- 1899 Festliche Einweihung der neu erbauten Orgel
- 1917 Abgabe der zinnernen, stummen Prospektpfeifen
- 1922 Einbau einer elektrischen Gebläsemaschine
- 1930 Erste Ausreinigung, Verbesserung der als träge bemängelten Pneumatik,
   erste Dispositionsveränderung entfernen des Registers im HW Tuba 16´
- 1946 Weitere Reparaturarbeiten und umfassende Umdisponierung
- 1955 Durch Beschädigung des Orgelfensters teilweiser Ab-/ Aufbau des Instruments
   mit weiteren Intonations-´verbesserungen´ und Einbau eines neuen Motors
- ab 1969 Überlegungen zum Abriss der F & H – Orgel und Neubau
- 1977 – 78 Entscheidung zum Erhalt der Orgelanlage

- 1978 Vergabe zur Orgelrenovierung an Fa. Walcker mit folgenden Arbeiten:
- Gesamtreinigung
- neue Windanlage
- neue elektrische Spiel/- Registertraktur
- neuer, freistehender Spieltisch mit Setzeranlage
- neuer Motor
- Neuintonation des gesamten Werkes

- 1993 Forderung  einer Rückführung der Orgel in den Zustand von  1899
- 1996 Einholen erster Gutachten zur Rückführung des Werkes
- 1999 Auftrag zur Rückführung des Instruments durch Fa. Lenter
- 2002 1. Juni Wiedereinweihung des Instruments


 


Arbeiten 2001 - 02 am Instrument umfassten:

- Ausbau der gesamten Elektrik und Windanlage von 1978.
- Abbau des    zugebauten, rein  elektrischen Spieltisches
  Sicherung und Dokumentation aller vorhandenen Teile
- Rekonstruktion der beiden Doppelfaltenbälge (je 3m x 1,6m) und der Windanlage
- Rekonstruktion der  Spieltischpneumatik und des  Spieltisches 

  Rekonstruktion der gesamten Pneumatik und Verrohrungen
- Rekonstruktion und Rückführung des gesamten Registerbestandes,
teilw. unter Verwendung von noch  

  vorhandenen, originalen Beständen Klangliche Rückführung
- sonstige bauliche Rückführung bspw. Schwellwerksgehäuse, Ergänzungen von fehlenden Teilen
 


Disposition der Orgel als PDF

Weitere Informationen zu unserer Orgel finden Sie hier (extern)