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St. Nicolai ist 600 Jahre alt – und viele gehen beschenkt nach Hause
Wenn eine Kirche Geburtstag feiert, dann sollte sich jeder eingeladen fühlen hinzugehen und mitzufeiern.
Und so war es denn auch: Geburtstagskonzert am Freitag mit acht Chören.
– Musik zur Marktzeit am Samstagvormittag
– Straßenfest rund um die Kirche am Nachmittag
– ökumenische Lichtfeier in der Kirche am Abend .
– Gottesdienst mit der Bischöfin am Sonntagmorgen
– Treffen mit ehemaligen (haupt- und ehrenamtlichen) Mitarbeiter/innen und Pastor/innen am Nachmittag
– Theaterstück der Stadtführer
und Vortrag von Herrn Dr. Rümelin über die Baugeschichte der Kirche am Montag:
Das waren die Stationen eines wunderbar heiteren und vielfältigen Kirchenjubiläums.
„Das ist ja so ein schönes Fest!“, hörte man im Verlauf dieser vier Tage immer wieder.
„Ja, diese Kirche fordert einen eben heraus, das Beste zu geben“, so fasste Eckhard Oldenburg seinen Eindruck nach dem Konzert der Chöre am Freitagabend zusammen.
Was man vom Freitagabend sagen kann, das gilt auch für die Veranstaltungen am Samstag, Sonntag und Montag: Viele Menschen habe ihr Bestes gegeben, damit dieses Fest stattfinden konnte.
Sie haben meterweise Kabel verlegt, Fotosgemacht, Preise organisiert, sich Torten und Theaterstücke ausgedacht, unendliche Mengen Geschirr hin- und hergeschleppt, sie haben wunderbare Musik aus sechs Jahrhunderten vorgetragen und sich kluge und nachdenkenswerte Worte überlegt.
Sie haben ein Kinderprogramm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte, und einen Behinderten-Parcours, der Spaß machte; sie ließen uns eine mittelalterliche Stadt puzzeln und haben uns die Kunstschätze unserer Kirche erklärt. Sie haben den Kirchturm zur Kletterwand gemacht und uns endlich die Wahrheit über die Baugeschichte unserer Kirche gesagt (nein: Es war keine Kirche der kleinen Leute, die ihr Scherflein zusammengetragen haben, um sich diese Kirche zu bauen, sondern die stolze Geste selbstbewusster Patrizier gegenüber den andern Hansestädten. Schön ist unsere Kirche trotzdem.)
Wer wollte, konnte die Höhe der Kirche mit Luftballons ausmessen oder eine Turmführung mit der Turmführergilde machen.
Allen, die sich engagiert haben, die mitgedacht und mitgeplant haben, sagen wir ganz herzlich: DANKE!
Das war einfach großartig. „Am besten hat mir gefallen, dass soviel Gemeinschaft in der Kirche war“, sagte eine Kirchenwächterin: „Da war wohl der heilige Geist unterwegs. Bei dem Geburtstagskonzert am Freitag haben sich die Fahnen mit den Fotos und der Aufschrift ´Ich bin die Kirche´ die ganze Zeit bewegt!“
Vieles vom Fest wird nachzulesen sein: Pünktlich zum Läuten der neuen Glocke am 4. Oktober soll unsere Festschrift erscheinen, in der das Kirchweihfest noch einmal dokumentiert ist.
Dort können Sie alles noch einmal Revue passieren lassen: die Predigt der Bischöfin, die Grußworte des Oberbürgermeisters, unseres Landessuperintendenten, unserer Superintendentin und unserer Gäste aus Sachsen, die Beiträge der ehemaligen Pastoren und Mitarbeiterinnen, den beeindruckenden Vortrag von Herrn Rümelin (wenigstens auszugsweise) und viele, viele Bilder vom Straßenfest!




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